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GeoEcology textbook

H. Rohdenburg

EINFÜHRUNG IN DIE
KLIMAGENETISCHE
GEOMORPHOLOGIE

Die erste systematische Darstellung der Klimagenetischen Geomorphologie

Anhand eines Systems von Modellvorstellungen
am Beispiel des fluvialen Abtragungsreliefs

3. unveränderte Auflage,
XI u. 350 Seiten, 39 Strichzeichnungen, 2 Tabellen, 2 Fotos, 2006,

€ 39,00

ISBN 3-923381-53-0     US ISBN 1-59326-261-2

 

Aus dem Vorwort zur 3. unveränderten Auflage

Die vorliegende 3. unveränderte Auflage der „Einführung in die Klimagenetische Geomorpho­logie“ von Heinrich Rohdenburg erscheint auf Wunsch von zahlreichen Kollegen aus der Geo­morphologie, da mein vor ca. 20 Jahren verstorbener Mann leider nicht mehr in der Lage war, selbst eine Überarbeitung vorzunehmen.

Das Nachfolgebuch „Landschaftsökologie - Geomorphologie“ wurde aus einem fragmentarischen Nachlass-Manuskript von mir zusammengestellt und bietet keinesfalls eine überarbeitete Neuauflage der systematischen Gesamtdarstellung des relativ geschlossenen Lehrgebäudes „Klimagenetische Geomorphologie“ von Heinrich Rohdenburg.

Als das Buch 1970 erstmals erschien, war es ein geradezu „revolutionäres“ Werk, da es die Lehrgebäude von J. Büdel und H. Louis, die in der Vergangenheit die „Szene“ beherrschten, in Frage stellte. Jedoch möchte ich ausdrücklich betonen, dass Heinrich Rohdenburg immer ausschließlich um die kritische Analyse der Forschungsergebnisse und eine wissenschaftlich faire Diskussion bemüht war.

Ich habe mich sehr gefreut, dass der Wunsch nach einer Neuauflage an mich gestellt wurde, sagt es doch mehr als jedes Lob über die Qualität des wissenschaftlichen Werkes von Heinrich Rohdenburg.

 

Zur 2. unveränderten Auflage

Die Geomorphologie ist die Wissenschaftsdisziplin, die sich mit der Form der Erdober­fläche, mit den reliefverändernden Prozessen sowie mit den dabei entstehenden Ablagerungen befaßt.

Für alle Wissenschaftler, deren Forschungsobjekt im Bereich heutiger oder früherer Erdoberflächen liegt, die sich aus unter­schiedlichen Gründen ebenfalls mit Hang- und Talbodensedimenten usw. befassen oder deren Fundhorizonte durch solche Sediment überlagert sind, also z.B. Anthropologen, Bodenkundler, Geobotaniker, Geographen, Hydrologen, Palynologen, Prähistoriker, Quartärgeologen sind geomorphologische Grundkenntnisse unentbehrlich.

Die Beziehungen zwischen der Geomorphologie und ihren Nachbarwissenschaften sind allerdings erst in jüngster Zeit intensiviert worden, seit nämlich die Geomorphologie die Klimabedingtheit der meisten Hang- und Talbodensedimente in allen Klimazonen der Erde erkannt hat – z.T. erst unter bedeutender Förderung durch die Nachbarwissenschaften. Ein wesentlicher Mangel bestand jedoch darin, daß diese moderne Arbeitsrichtung innerhalb der Geomorphologie, die Klimagenetische Geomorphologie, in deutscher Sprache nirgends zusammenfassend dargestellt worden ist, so daß es schon für angehende Geomorphologen, besonders aber für die Vertreter aller Nachbardisziplinen schwer war, sich einen systematischen Überblick zu verschaffen.


 

INHALTSVERZEICHNIS (gekürzt)

 

A  Eine Serie von Hangentwicklungsmodellen als Grundlage eines Systems der Reliefentwicklung

     I      Einführung

     II     Der Hangentwicklungszyklus

     III    Hangformungsmodifikationen

     IV    Ergebnisse und Folgerungen; Hangentwicklung und Flußdynamik

     V     Dislokationsstufen

     VI    Anmerkungen

 

B  Die Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Dynamik der Primärböschungen und
     Abflusskonzentrationsgerinne

     I      Einführung: Aktivitäts- und Stabilitätszeiten

     II     Klimazyklische Deutung des Alternierens von Aktivitäts- und Stablitätszeiten

     III    Die geomorphologischen Auswirkungen zyklischer Klimaveränderungen

     IV    Ergebnisse und Folgerungen

     V     Anmerkungen

 

C  Der dreidimensionale Reliefentwicklungszyklus: Interferenz von Dislokationen (Tektonik,
     Erosionsbasisveränderungen) und Klimawechseln

     I      Pediplain → Pedimenttreppe → Terrassentreppe → Kerbzertalung

     II     Polyklimazyklisch progressive Pedimentation

     III    Varianten des dreidimensionalen Reliefentwicklungszyklus

     IV    Tektonisch bedingte Reliefdifferenzierung

     V     Anmerkungen

 

D  Die Auswirkung unterschiedlicher Gersteinsresistenz

     I      Gefällssteilen in Flüssen

     II     Gesteinsabhängigkeit in der Pediplain

     III    Resistenzschwellen im Reliefentwicklungszyklus

     IV    Interferenz von tektonischer und resistenzbedingter Differenzierung

     V     Sonderformen bei Dominanz der chemischen Verwitterung

     VI    Sonderformen bei regelmäßiger Gesteinslagerung: Schichtschwellen und Schichtstufen

     VII   Anmerkungen

 

 

E  Die klimatische Reliefdifferenzierung

     I      Allgemeines

     II     Die (wechsel)feuchten Tropen

     III    Die semiariden und ariden Subtropen

     IV    Gebiete mit Alternieren von Periglazial- und Stabilitätsverhältnissen

     V     Anmerkungen

 

F   Nachwort

 

Anhang 1:   Zur Gliederung und Nomenklatur von Fußflächen

Anhang 2:   Zum Problem der Ablagerungsbedingungen und des Porenvolumens des Lösses

Anhang 3:   Stratigraphie, Klimagang und morphodynamische Charakterisierung der letzten Kaltzeit

                   (Würm- oder Weichselkaltzeit) in Mitteleuropa

 

Literaturverzeichnis

Schlagwortverzeichnis

Bildanhang

 

  Soil Hydrology
 
Spatial and Temporal Statistics

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